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Energie & Förderung

Heizungsoptimierung 2026 BAFA-Förderung berechnen (15%)

Berechne deinen BAFA-Zuschuss für die Heizungsoptimierung – hydraulischer Abgleich, hocheffiziente Pumpen, Pufferspeicher.

Hydraulischer Abgleich, Pumpen, Heizkurve, Dämmung Rohre

Ergebnis
BAFA-Zuschuss
Eigenanteil
Förderquote

Erklärung

Die BAFA-Heizungsoptimierung ist eine eigenständige BEG-EM-Maßnahme, die kleinere Eingriffe an bestehenden Heizungssystemen bezuschusst – ohne dass die Heizung selbst getauscht werden muss. Förderfähig sind: hydraulischer Abgleich nach VdZ-Verfahren B (mit raumweiser Heizlastberechnung), Austausch alter Heizungspumpen gegen Hocheffizienzpumpen, Austausch ineffizienter Heizungswarmwasserpumpen, Anpassung der Heizkurve, Dämmung von Rohrleitungen, Einbau von Pufferspeichern, voreinstellbare Thermostatventile, Umstellung von einrohrigem auf zweirohriges Heizsystem, Niedertemperaturanpassung der Vorlauftemperatur. Förderhöhe: 15 % der Investitionskosten, max. 30.000 € förderfähige Kosten pro Wohneinheit (4.500 € Zuschuss pro WE). Voraussetzungen: Heizung mindestens 2 Jahre alt, hydraulischer Abgleich nach VdZ-Verfahren B mit Fachunternehmererklärung (Stufe A reicht nicht!), Antrag VOR Beauftragung bei BAFA. Antragsteller können sein: Eigentümer, Mieter (mit Vermieterzustimmung), WEG. Auszahlung nach Verwendungsnachweis. Wichtig: Heizungsoptimierung wird NICHT mit dem iSFP-Bonus oder WPB-Bonus erhöht – pauschal 15 %. Beispiel: hydraulischer Abgleich + neue Pumpe für 1.800 € → 270 € Zuschuss, Eigenanteil 1.530 €. Trotz nicht riesigem Zuschuss lohnt sich die Maßnahme: Heizenergieersparnis typisch 5-15 %, Amortisation 2-5 Jahre. Auch Voraussetzung für andere Förderungen: wer eine neue Heizung über BEG fördern lässt, muss den hydraulischen Abgleich ohnehin durchführen. Programm-Konditionen können sich ändern, vor Antrag prüfen.

Z = \min(K, 30.000 \cdot WE) \cdot 15\%

Häufige Fragen

Was ist Verfahren B beim hydraulischen Abgleich? +

Raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, Auslegung jedes Heizkörpers, Voreinstellung der Thermostatventile. Verfahren A (Schätzung) reicht für BAFA NICHT, nur Verfahren B mit VdZ-Bestätigung.

Wie hoch ist die Energieersparnis? +

Typisch 5-15 % beim Heizen, durch gleichmäßige Wärmeverteilung und niedrigere Vorlauftemperatur. Bei alten Anlagen oft mehr, bei modernen weniger.

Lohnt sich die Förderung? +

Ja. 15 % Zuschuss + 5-15 % Heizkostenersparnis = Amortisation oft in 2-3 Jahren. Außerdem Pflicht für Wärmepumpen-Förderung.

Muss ich den Antrag selbst stellen? +

Du kannst, viele Heizungsbauer/Energieberater stellen den Antrag aber als Service. Die BAFA-Beauftragung erfolgt online und dauert 4-8 Wochen.

Wer darf den Abgleich machen? +

Heizungsfachbetrieb mit Schulung VdZ-Verfahren B oder Energie-Effizienz-Experte. Die Fachunternehmererklärung ist Pflicht für die BAFA-Auszahlung.

Was kostet ein hydraulischer Abgleich Verfahren B? +

Im EFH typisch 800-1.500 €, je nach Anzahl Heizkörper. Dazu kommen ggf. Pumpentausch (300-500 €) und neue Thermostatventile (15-30 € pro Stück).

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